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Rückenschonende Bürostuhle

Sie sind die Volkskrankheit Nummer eins: Rückenschmerzen. Vor allem diejenigen, die einer Bürotätigkeit nachgehen und den ganzen Tag sitzen, werden oft von Schmerzen im Rücken und Nacken geplagt. Sehr oft ist der Grund dafür Verspannungen, die aus einer falschen Haltung beim Sitzen resultieren.

Die Folge sind nicht nur Schmerzen, häufig treten auch Konzentrationsstörungen und Leistungsbeeinträchtigungen auf.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Rückengesundheit ist ein Bürostuhl, der den Rücken unterstützt, entlastet und eine gesunde Haltung fördert.

In diesem Ratgeber schauen wir uns an, wie Rückenschmerzen durch falsche Haltung entstehen können, welche Eigenschaften ein rückenschonender Bürostuhl haben sollte und wie man rückenfreundlich sitzt.

Mit dem richtigen Bürostuhl Rückenschmerzen effektiv vorbeugen

Die Basis für rückengerechtes Sitzen ist ein ergonomischer Bürostuhl. Ergonomisch ausgestattete Bürostühle helfen dabei, die Wirbelsäule zu entlasten und den Rücken optimal zu stützen. Bei der Anschaffung eines rückenschonenden Bürostuhls sollte man auf folgende Eigenschaften achten:

• Der Bürostuhl unterstützt die natürliche Haltung des Rückens.

• Die Bewegung und Dynamik des Körpers wird durch den ergonomischen Schreibtischstuhl gefördert.

• Der Bürostuhl erlaubt Anpassungsmöglichkeiten an die individuelle Körpergröße.

• Der Stuhl verfügt über eine angenehme Polsterung - nicht zu hart noch zu weich.

Wie entstehen Rückenschmerzen?

Sitzen, insbesondere bei der Schreibtischarbeit, führt zu einer statischen Haltung des Körpers. Die Folge: Die Muskeln im Rücken, in den Schultern, in den Armen, im Nacken und in den Beinen verspannen sich. Auch die Bandscheiben werden dabei in Mitleidenschaft gezogen.

Manche Menschen beugen sich bei sitzenden Tätigkeiten leider nach vorne und sinken krumm in ihrem Stuhl zusammen: Diese sogenannte "Bananenform" überdehnt die Bänder in der Wirbelsäule und ist Gift für die Bandscheiben. Wenn diese ungesunden Positionen über einen längeren Zeitraum eingehalten werden, kann dies zu einer Schädigung der Wirbelsäulenstruktur und zu heftigen Rückenschmerzen mit teilweise ernsten Konsequenzen führen.

Deshalb ist "Dynamik" beim Arbeiten im Büro oder Home Office ein Schlüsselbegriff: Ein ergonomisch ausgestatteter Bürostuhl und ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch erlauben es, auch einmal im Stehen zu arbeiten und fördern so den natürlichen Bewegungsdrang des Körpers.

Stress am Arbeitsplatz kann psychosomatische - also körperliche Schmerzen - zur Folge haben. Viele Menschen reagieren auf die psychischen Belastungen mit Rückenschmerzen.

Evolutionär bedingt bereitet sich der Körper bei Stress auf Flucht oder Angriff vor: Die Muskeln werden in der Folge angespannt. Kurzzeitige Anspannung kann die Leistung steigern - dagegen lässt dauerhafte Anspannung und ständige Alarmbereitschaft die Muskeln verkrampfen.

Dazu kommt, dass psychisch angeschlagene Menschen mit Stress auch deshalb schlechter umgehen können, weil ihr Körper weniger schmerzlindernde Botenstoffe aussendet. Ein unseliger Teufelskreis entsteht. Eine positive Grundhaltung hilft somit, Körper und Geist gesund zu halten. Ist Stress die Ursache für Rückenschmerzen, hilft statt einer Massage oder einer Schmerztherapie oft besser ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten.

Typische Symptome bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind die zweithäufigsten Beschwerden, weswegen Patienten Hausärzte konsultieren. Wie sich Rückenschmerzen anfühlen und äußern, ist unterschiedlich. Sie können dumpf, stechend, brennend oder drückend sein, sich aber auch mit ganz anderen Symptomen bemerkbar machen.

Beispielsweise können Nackenschmerzen als Nebenwirkung von Rückenschmerzen entstehen - vor allem dann, wenn der Bereich der Halswirbelsäule betroffen ist oder wenn die Rückenschmerzen zu Bewegungseinschränkungen führen.

Rückenschmerzen können auch in die Extremitäten - wie Beine und Arme - ausstrahlen, vor allem bei Problemen mit den Bandscheiben oder einem Bandscheibenvorfall. Das Bein „schläft“ dann ein, es kribbelt oder fühlt sich an wie Ameisenlaufen.

Wichtige Eigenschaften eines rückenschonenden Bürostuhls

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Rückenleiden von Ihrem Schreibtischstuhl herrührt, sollten Sie beim Kauf eines neuen Bürostuhls auf die ergonomischen Eigenschaften des Stuhls achten. Nicht-ergonomische Modelle finden sich nicht nur in der unteren Preisklasse, sondern können auch sogenannte Chefsessel sein. Sie sehen edel aus, kosten viel Geld, bieten aber keinerlei Stützfunktion für Ihren Rücken.

Prinzipiell gilt, dass ein ergonomischer Bürostuhl nach der DIN-Norm EN1335 gestaltet sein sollte. Jedoch ist zu beachten, dass manche Hersteller diese Norm etwas schwammig auslegen. Die Merkmale werden mal strenger oder großzügiger gestaltet. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Eigenschaften eines rückenschonenden Bürostuhls vor, auf die Sie im Detail achten sollten.

Sitzfläche & Rückenlehne

Ein rückenschonender Bürostuhl verfügt über eine dynamische Rückenlehne: Sie geht mit jeder Körperbewegung mit, sodass der Oberkörper in jeder Sitzhaltung optimal unterstützt wird. Dadurch wird ermüdungsfreies Sitzen ohne statische Haltung ermöglicht.

Die Rückenlehne muss auch ausreichend hoch sein: Mindestens bis zu den Schultern sollte die Rückenlehne eines guten Bürostuhls reichen, um den ganzen Körper abstützen zu können.

Bei der Sitzfläche kommt es vor allem auf die Sitztiefenverstellung an: Damit lässt sich die optimale Sitzfläche für jede Beinlänge einstellen. Die Auflagefläche für Oberschenkel und Gesäß kann bei einem guten Stuhl optimal angepasst werden.

Achten Sie auch auf die Sitzflächen-Vorderkante: Bei einem guten Produkt hebt sie sich kaum an, wenn man sich im Stuhl zurückneigt. So können die Füße mit dem Boden in Kontakt bleiben und die Blutversorgung der unteren Gliedmaßen wird beim Sitzen nicht behindert.

Lordosen- bzw. Lumbalstütze

Die sogenannte Lordosenstütze - auch als Lumbalstütze bezeichnet - sollte bei einem guten Produkt anatomisch geformt sein. Die Lordosenstütze hilft dem Rücken dabei, die Idealform der Wirbelsäule - die S-Form - einzuhalten. Auf diese Weise wird vor allem der Lendenwirbelbereich entlastet.

Achten Sie auch darauf, dass die Lordosenstütze höhenverstellbar ist. Es gibt Ausführungen, deren Lordosenstütze einzeln verstellbar ist und andere, bei denen sie sich mit der Rückenlehne zusammen angleichen lässt. Beides ist in Ordnung - wichtig ist nur, dass sich der Stuhl an jedes individuelle Körpermaß und jede Wirbelsäulenform anpassen kann.

Verstellbare Armlehnen

Nicht jeder Mensch empfindet Armlehnen an einem Bürostuhl als angenehm. Aus gesundheitlicher Sicht sind Armlehnen aber sinnvoll: Sie entlasten die Schultern und Oberarme und helfen dadurch, Verspannungen in den Nacken- und Halswirbeln zu vermeiden.

Beim Vergleich der Produkte im Bürostuhl-Test zeigte sich: Ein rückenschonender Bürostuhl verfügt über verstellbare Armlehnen in Höhe und Breite. Hoch-ergonomische Modelle besitzen sogar Armstützen, die sich in der Tiefe verstellen lassen und über eine Schwenkfunktion verfügen. Auf diese Weise bleibt die Bewegungsfreiheit der Finger, Hände und Unterarme erhalten. Die Armlehnen sollten weich gepolstert sein, um unangenehme Druckstellen zu vermeiden.

Die optimale Höhe der Seitenlehnen liegt nach Ansicht von Experten bei 20 bis 25 Zentimetern über der Sitzfläche. Gute Armlehnen sollten mindestens 20 Zentimeter lang und 4 Zentimeter breit sein.

Dynamische Stützfunktion

Rückengerechte Bürostühle der Oberklasse verfügen über eine dynamische Stützfunktion, wie der Vergleich im Bürostuhl-Test zeigte. Die Wippfunktion erreicht, dass die Rückenlehne in einem Bereich von ungefähr 90° und 120° nach hinten geneigt werden kann.

Wenn sowohl Neigungswiderstand als auch Neigungsbegrenzung richtig eingestellt sind, fördert der rückenschonende Bürostuhl den steten und natürlichen Wechsel der Sitzposition. Hier spricht man vom sogenannten dynamischen Sitzen: Der Stuhl fördert die Bewegungen des Nutzers und trägt sie mit.

Kopfstütze

Kopf, Nacken und Schulterbereich: Schreibtischstühle mit Kopfstütze entlasten gleich drei Teile des Körpers. Die Kopfstütze entlastet den oberen Rückenbereich und fördert eine entspanntere Sitzhaltung ohne krampfhaftes Vorbeugen - was vor allem bei langer Bildschirmarbeit häufig passiert. Produkte mit verstellbarer Kopfstütze findet man in der Oberklasse der Bürostühle für Büro und Home Office.

Die DIN-Norm für ergonomische Bürostühle fordert keine Kopfstütze. Zwar gilt sie als das Vorzeige-Element bei einem Bürostuhl, ist aber für das gesunde Sitzen nicht zwingend erforderlich. Bei den meisten rückengerechten Bürostühlen wird der Schwerpunkt auf die Stärkung des Lendenbereichs gelegt.

So sitzt man rückenfreundlich

Auch wenn es widersprüchlich erscheinen mag: Rückenfreundliches Sitzen bedeutet vor allem, dass man in Bewegung bleibt. Wir Menschen sind nicht dafür geschaffen, still und starr in einer bestimmten Position zu sitzen. Alle Muskeln und Knochen im Körper wollen und sollten bewegt werden.

Rückenfreundliches Sitzen ist also bewegtes Sitzen, auch "dynamisches Sitzen" genannt. Das bedeutet: Ein Bürostuhl für den Rücken darf keinesfalls unbeweglich sein, sondern sollte "wackelig" sein - im positiven Sinne. Er animiert den Körper dazu, sich zu bewegen.

Menschen, die groß sind, sollten beim Kauf eines Bürostuhls ganz besonders auf eine gute Qualität des Produkts achten. Ein Bürostuhl für große Menschen kann mit einer verstärkten Stahlrohrkonstruktion aufwarten und bietet damit optimale Entlastung für Rücken und Wirbelsäule.

Ärzte und Physiotherapeuten empfehlen, dass Menschen, die überwiegend sitzenden Tätigkeiten nachgehen, mindestens einmal pro Stunde aufstehen und sich die Beine vertreten. Oft genügt schon der Gang zur Toilette, in die Teeküche oder zum Kopierer. Diese kurzen Wege reichen bereits aus, um Kreislauf und Muskeln zu aktivieren.

Ein Bürostuhl sollte so konzipiert sein, dass er Bewegungen beim Sitzen fördert. Man spricht hier auch vom sogenannten "dynamischen Sitzen". Ein zu langes Verharren in einer festen Position soll vermieden werden. Denn das bedeutet einen stetigen Druck auf einzelne Körperregionen und folglich eine Belastung des Kreislaufs.

Das Fazit - Ein rückenschonender Bürostuhl ist unverzichtbar für gesundes Arbeiten

Für komfortables und vor allem gesundes Arbeiten ist ein guter Bürostuhl unverzichtbar. Ein passendes Produkt kann helfen, Muskeln und Wirbelsäule gesund zu halten und Rückenschmerzen zu vermeiden. Bei der Anschaffung eines Bürostuhls sollte man berücksichtigen, dass er an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Menschen angepasst werden kann. Besonderes Augenmerk ist auf die Qualität der Rückenlehne, der Lordosenstütze und der Armlehnen zu legen.